
Klappentext:
In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis. Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zu werden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er die Freiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt - und er ist ihm bereits auf der Spur.
Inhalt:
Duane Fitzgerald ist das Ergenbnis eines Projektes der US-Regierung, welches Supersoldaten erschaffen sollte. Doch aufgrund von Fehler ist er nie zum Einsatz gekommen. Er hat sich zahlreichen Operationen unterzogen, kann nicht essen, nicht trinken, keine Frau lieben und ist zum Schweigen verpflichtet. Nun lebt er zurückgezogen in Irland.
Als ihm jemand auf die Spur kommt, geschieht ein Mord und Duane kommt langsam dahinter, dass es in seiner Vergangenheit Dinge gab, die ihm verschwiegen wurden. Dazu gibt es immer wieder Hintergründe zum Projekt, Reflektionen über die Vergangenheit und bezüge zum Philosophen Seneca.
Wertung: 4 von 5
Ein sehr sehr interessantes und spannendes Buch. Die vielen Fragen werden nach und nach durch Rückblicke beantwortet und selbst die Idee des Projektes selbst (Erschaffung eines Supersoldaten) wirkt hier nicht plump, sondern interessant aufgemacht, indem man einen Einblick in das Seelenleben und die Frustration der Hauptfigur bekommt. Dabei leidet die Handlung nicht, sie wird eher spannender.
Doch gegen Ende des Buches wird die Erzählung meiner Meinung nach schwächer. So finde ich es unglaubwürdig, dass hunderte Agenten auf einen Mann angesetzt sind. Und da ich auch kein Freund von offenen Enden bin, gibt es hier nur 4 von 5.