Optische Täuschungen
Wer optische Täuschungen mag, sollte sich auf moillusions.com umsehen

Wer optische Täuschungen mag, sollte sich auf moillusions.com umsehen

Hier war es aus mehreren Gründen einige Monate sehr still:
Ich hab im Januar meinen Abschluss gemacht und darf mich jetzt “Bätschelor” nennen. Das klingt zwar nicht schön, ist es aber doch und ich freu mich darüber :) Daraus ergaben sich aber auch sehr anstrengende drei Monate Von November-Januar war ich bereits vollzeit (befristet) beschäftigt, gleichzeitig musste ich zusammen mit meinem Freund das Kolloquium vorbereiten und eine neue Arbeitsstelle suchen.Diese Arbeitsstelle hab ich zum Glück in Oberhausen gefunden, wo ich mich nach einigen Wochen gut eingearbeitet habe.
Nun hat es sich ergeben, dass mein Freund eine Stelle im Münsterland hat und mein Elternhaus von der Entfernung gesehen etwa zwischen den beiden Arbeitsorten liegt. Daher ziehen wir in eine Mietwohnung meiner Eltern, dafür sind allerdings einige Umbaumaßnahmen notwendig. Mein altes “Kinderzimmer” wird zur Küche, das Elternschlafzimmer zum Wohnzimmer. Während mein Bruder den Auszug (nach nebenan, ebenfalls eine elterliche Mietwohnung) vorbereitet und meine Eltern im Erdgeschoss Schlafzimmer und Badezimmer einrichten, warten wir auf den Startschuss um Küche und Wohnzimmer einrichten zu können. Dafür müssen einige Wände gezogen und eine Türöffnung neu gemacht werden. Hier fliegen also die Möbelkataloge und Musterfliesen herum und jedes Wochenende werden Baumärkte, Möbelhäuser und Fliesenfachgeschäfte abgeklappert.
Vor einer Woche haben wir unsere neue Küche bestellt - eine Nobilia Küche mit Ahorn-Fronten und dunkler Arbeitsplatte. Dazu haben wir uns für anthrazit-farbene Bodenfliesen im 30×60er-Format entschieden und wollen große, weiße Fliesen für die Wand. Nach Ostern geht es (für uns) dann richtig los mit dem Umbau.
In der Familie meines Freundes wird gewichtelt - wir schaffen es aber nicht, uns vor Weihnachten allesamt zu treffen, um die Wichtel zu ziehen. Nun könnte einer stellvertretend für die Nicht-Anwesenden ziehen, aber dann ist nicht sichergestellt, dass keiner seinen eigenen Namen auf dem Zettel stehen hat.
Die Informatiker-Idee: Ein Programm schreiben, um die Namen der Bewichtelten per E-Mail zu verteilen. Gemacht, getan - und es hat auch super geklappt. Erst im Nachhinein habe ich eine Webseite gefunden, auf der genau sowas schon machbar ist: Der Wicht-O-Mat.
Würde so etwas noch um eine Wunschzettel-Verwaltung erweitert werden, wäre es perfekt.
Wer Lesestoff sucht und Fantasy mag, sollte sich die Wächter-Reihe mal genauer ansehen:



Festgehalten:
- Donnerstag ist es längst nicht so voll wie am Wochenende! In den letzten Jahren war ich immer am Wochenende auf der Messe, wo man nach stundenlangem Schieben, Gedränge und Spielen auf dem Boden auch schon fast keinen Spaß mehr hatte.
- Der Bahnhof in Essen wird aktuell umgebaut, das sollte man als Messebesucher einplanen.
- Der Kosmos-Stand war wieder so brechend voll dass es keine Chance gab, das Spiel des Jahres Keltis anzutesten.
- Keltis gibt es auf wirklich jedem Verkaufsstand der Messe und kostet dort zwischen 18 und 23 Euro. Bei Amazon gibts das Spiel für 14,95€…
- Go ist ein wirklich interessantes Spiel. Infos gibt auch der Deutsche Go-Bund e.V.
Die Zahl aller möglichen Züge ist nicht nur ungleich höher als beim Schach, sondern übersteigt sogar die von Einstein errechnete Anzahl der Atome im Universum.
- Via Romana vom Noris-Verlag wurde beim Anspielen für gut befunden
- Der Tag war viel zu schnell rum
OpenStreetMap ist ein Projekt, in dem es darum geht, weltweites Kartenmaterial zu schaffen und frei zur Verfügung zu stellen. Die Erstellung erfolgt über Geodaten, die mit GPS-Geräten aufgezeichnet oder per Hand erstellt wurden. Diese können nachbearbeitet und in die Maps eingefügt werden.
Meine Heimatstadt Dorsten ist nur in wenigen Teilen kartographiert, dieser Stadtteil hier fast überhaupt nicht. Eine Herausforderung dürfte es sein, Wulfen-Barkenberg in die OpenStreetMap einzufügen. Barkenberg ist als eigene Stadt auf der grünen Wiese geplant und in den 60er und 70er Jahren gebaut worden. Eine Besonderheit sind die getrennten Wegenetze für Autoverkehr und Fußgänger/Radfahrer. Kaum eine Online-Karte schafft es, diese Wegeführung übersichtlich darzustellen.
Wenn ich es irgendwann schaffe, ein Datenkabel für mein GPS-Gerät zu basteln, werde ich auch meine Tracks hochladen und damit etwas zu OpenStreetMap beitragen können.
Stöckchen sind weit verbreitet in der Blogosphäre. Trotzdem wurde ich erst jetzt zum ersten eins von Bleilaeuschen hier eingeschlagen.
Die Regeln zu dem Stöckchen:
Postsecret gibt es jetzt auch auf Deutsch.
Heute hab ich ein Gedicht aus Schultagen in einem meiner alten Notizbücher wiedergefunden:
Wenn jeder eine Blume pflanzte,
jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte, statt mit Geld -
wenn ein jeder einen andern wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den andern schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge -
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dieses Wenn sich leben ließ,
wär’s noch lang kein Paradies -
bloß die Menschenzeit hätt angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.
-Peter Härtling
Beim Aufräumen steht man oft vor dem Problem, Gegenstände nicht wegwerfen zu wollen. Wenn man sie allerdings selbst nicht mehr braucht und auch nicht verkaufen kann, bleibt die Alternative, Dinge zu verschenken.
Oft sieht man Kleinanzeigen in de Zeitung (die beim Betreffenden wohl für dutzende Anrufe sorgen) oder kleine Aushänge in Geschäften. Und natürlich gibt es auch online-Varianten, z.B. alles und umsonst. Natürlich muss man sich die Arbeit machen, Portokosten nachzusehen, per Mail zu kommunizieren, die Dinge einzupacken und zu verschicken, aber vielleicht tröstet der Gedanke, dass sie dann nicht im Müll verschwinden.
Vor kurzem bin ich zufällig auf das oben genannte Portal gestoßen. Ich hatte noch einen alten, sehr schweren und nur grob bearbeiteten Speckstein, für den sich die Gebühren bei Ebay schon nicht gelohnt hätten. Die nächste Besitzerin hat sich sehr gefreut.